Die 4. Dimension

Die Grundphilosophie hinter dem Future Room.

Das Geheimnis von Zukunftsdenkern ist, dass sie wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen aus vielen Perspektiven gleichzeitig betrachten. Sie geben sich nicht mit ein- und zweidimensionalen Betrachtungsweisen zufrieden. Und wer Zukunft denken will, der macht selbst bei der dritten Dimension nicht halt. Das Zeitalter der vierten Dimension ist angebrochen!

Die drei Arbeitsphasen des Future Rooms

Sie entwickeln Gedanken über die Zukunft

Sie antworten auf relevante Fragen zu Gegenwart und Zukunft.

Sie entwickeln Wildcards – seltene und überraschende Ereignisse mit massiven Auswirkungen – für Ihr Unternehmen.

Mittels vorgedachter Zukunftsthesen erweitern Sie Ihr Denken.

Durch die in Phase 1 bearbeiteten Fragen entwickeln Sie Zukunftsbilder, die als Basis für das sich später ergebende Big Picture (Phase 2) dient. Um die grundlegenden Gedanken in Phase 1 zu entwickeln, führen Sie eine Art „Dialog mit der Zukunft“. Dafür gibt es verschiedene Varianten:

  • Variante 1: Sie betreten den Future Room als Team aus Menschen, die im
    Unternehmen tätig sind.
  • Variante 2: Sie betreten den Future Room mit einem Sparringspartner, der von außerhalb Ihrer Organisation kommt.
  • Variante 3: Sie betreten den Future Room alleine. Dies erfordert, dass Sie
    einen „inneren Dialog“ führen

Ihr Big Picture entsteht

Sie sortieren Ihre Gedanken neu, indem Sie sie auf die sieben Spaces Ihres Unternehmens anwenden:

Produkt | Verfahren und Technologie | Organisation | Markt | Wirtschaft | Gesellschaft | Mensch

Mithilfe eines Translators, ein aus mehreren methodischen Schritten bestehendes Übersetzungswerkzeug, übertragen Sie Ihre Gedanken zur Zukunft systematisch in die Spaces des Big Picture. Das Big Picture bietet Ihnen eine neue, sehr vielschichtige Sicht auf Ihr Unternehmen. Sie können nun Ihr Unternehmen betrachten, wie es sonst nur jemand Außenstehender kann. Dadurch erhalten Sie fundamental neue Perspektiven auf Ihr Unternehmen. Es entsteht Überblick und Sie arbeiten am – statt im – Unternehmen.

Sie sehen die Konsequenzen – die Zukunft kann beginnen!

Die abschließende Phase eröffnet Ihnen Konsequenzen, aus denen Sie die nächsten Schritte in Ihre Zukunft ableiten. Sie nutzen einen weiteren Translator und lernen, im Big Picture zu „lesen“.

Dabei erkennen Sie blinde sowie sehr dicht gefüllte, überbelichtete Flecken im Big Picture. Auch Schwerpunkte und Themencluster werden offensichtlich. Ferner finden Sie emotionale Ausprägungen und förderliche wie auch hinderliche Gedankenstrukturen. Das bedeutet: Sie entdecken die verborgenen Kräfte Ihres Unternehmens. Daraus ziehen Sie sodann Konsequenzen für Ihre nächsten Schritte in die Zukunft. Zum Abschluss gleichen Sie die entstandenen Konsequenzen mit Ihrer Eingangsfrage, der ursprünglichen Intention, ab. Anschließend verlassen Sie den Future Room.

Nun liegt es an Ihnen, die entwickelten Konsequenzen in Ihren Alltag zu übersetzen. Für die ersten Schritte danach erhalten Sie allerdings noch im Future Room eine kurze Empfehlung. Nach dem Verlassen des Future Rooms geht es also in die Umsetzung: Jetzt haben Sie Ihre Zukunft in der Hand!

Sie wollen alles über die Methode erfahren und selbst professionell anwenden? Nehmen Sie an einem unserer Future Trainings teil!

Die Technik des Future Rooms

Der Future Room wurde im Zukunftsinstitut konstruiert, aber die Bauteile dafür stammen auch aus anderen Theorieschmieden. Der Future Room benötigte eine ausreichend komplexe Grundlage. Das theoretische Fundament, das für das Erzeugen des Big Picture verwendet wird, stammt aus der Systemtheorie, genauer gesagt der Formtheorie. Starke Inspiration lieferte dabei das „Form of the Firm“-Modell des Soziologen Dirk Baecker.

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